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Hinterfragen

Stein-Garten
Ein Stein-Garten ist eine ökologische Wüste. 
Etwa so, wie die Wüste Gobi für mich.

Kein Grün. Keine Erde. Keine Feuchtigkeit. Kein Leben.
Plastik als Untergrund, so dass nichts spriessen kann.
Dafür Hitze, Dürre und Leere.

Der Steingarten hat den Nimbus der „Arbeitsfreien-Zone“. Eine Wild-Blumen-Wiese, die man 1 mal im Jahr mäht, bedeutet wahrscheinlich weniger Arbeitsaufwand… und bietet dafür vielen Tieren Nahrung.

Thuja- oder Kirschlorbeer-Hecke
Da habe ich ja gleich einen grossen „Tolcka“ in meinem Heft! Meine riesigen, 15 Jahre alten Smaragd-Thujen, die einen genialen Sichtschutz gegen die Strasse bieten…!

Sie sind ein richtiges Spatzen-Nest geworden - eine ganze Kolonie hat sich in der grünen Wand angesiedelt.

Aber dennoch bieten Thujas punkto Futter überhaupt nichts, da sie nicht einheimisch sind. Darum müssten die Dinger mittelfristig weg.

Mmmmmm.

Englischer Rasen
Für das Auge eine Wohltat.
Für Vögel und Insekten eine Wüste.

Zäune & Wände bis zum Boden
Für viele kleine Tiere und Wirbellose ist Wandern lebensnotwendig. Wenn es hier nichts zu futtern gibt, dann muss die Gegend nach etwas Essbarem abgegrast werden. 

Und Zäune, die keinen „Spalt“ für das Wandern zulassen, sind für viele Tiere unüberwindbar.

Wohingegen unsere schleimigen Gartenfreunde diesbezüglich überhaupt kein Problem haben. Über, unter, neben oder durch Zäune zu schleimen scheint ihre Leidenschaft zu sein…

Pflanzenschutzmittel
Dazu braucht man nicht mehr viel zu sagen.

Oder doch: man kann ganz viele natürliche Sachen ganz einfach selber machen. Es gibt viel Literatur zu diesem Thema. 

Und ganz wichtig ist: bevor man etwas pflanzt, sollte man überlegen, ob der Standort richtig ist. Viele Schädlinge oder Pilze siedeln sich erst an, wenn die Pflanze gestresst ist. Und gestresst wird eine Pflanze, wenn sie nicht am richtigen Standort oder den falschen Nachbarn hat.

Pflanzen mit Köpfchen also :-)




 © Nicola Casanova 2019