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Rasen und das Drumherum

Für mich war immer klar: ein Garten besteht aus einem grünen Rasen und drumherum Beete mit Blumen und Stauden. Als Krönung gibt’s am Rand rankende Rosen oder grosse Rosenbüsche.

Jetzt ist mir bewusst, dass das eigentlich kompletter Käse ist.
Warum ist der Rasen der Fokus vom Garten?

Ja - o.k. Es ist rein gestalterisch schön, eine ruhige, grüne Fläche zu haben, die von ganz anderen Formen und Farben drumherum hervorgehoben wird.

Aber wird der Garten nicht auch dadurch farbig, lebendig und ein Kunstwerk, wenn er begehbar, abwechslungsreich und vielfältig ist?!?

Ich habe also einen kleineren Teil an Rasen belassen, einen Teil als langes Gras und Beikräutern stehen lassen (da hat sich offenbar schon ein Igel heimisch angesiedelt) und ein paar Quadratmeter mit einer Blütenmischung bestückt. 

Ich stelle übrigens fest, dass viele meiner Rosen volle Blüten haben. Und die allermeisten Insekten können gar nicht in diese Blüten reinkriechen (oft sind volle Blüten auch steril, da die inneren Blütenblätter ehemalige Blütenstempel waren…).

Das heisst für mich, dass ich einige Rosenbüsche ausreissen und mit offenen Rosen oder ganz anderen, insektenfreundlichen Stauden ersetzen werde.


 © Nicola Casanova 2019