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Ordnung

im Garten lässt wenig Platz für Insekten- und Samenvielfalt zu.

So fehlt vielen Vögel und anderen kleinen Lebewesen die Nahrungs- oder Nist-Grundlage.

Warum sagen alle, dass man nur mit einheimischen Pflanzen etwas Gutes für Vögel und Insekten tut?

Weil sich unsere Tierwelt über Jahrhunderte auf ihre Umgebung eingestellt hat.
Punkto
Vermehrung aber auch hinsichtlich Futter

Und ein Hors-Sol-Primeli, dass blühend im gekühlten Lastwagen aus Utrecht angekarrt worden ist, bietet wenig Schmausiges für unsere fliegenden Freunde. Und auch wenig für unsere hüpfenden, kriechenden und fleuchenden Gartenviecher.

Desübrigen werden alle hergekarrten Pflanzen mit Insektiziden behandelt, so dass nichts „eingeschleppt“ wird.

P.S. Das Bild an der Seite erinnert mich an meine wunderschönen Hostas, die innerhalb weniger Tage von gefrässigen  "Bluttschnäka" zunichte gemacht worden waren. 

Wobei ich anmerken muss, dass Hostas eben auch nicht einheimisch sind (einige „ Bluttschnäka“ übrigens auch nicht…) also wusste die Schnecke sehr wohl, was sie tat, als sie sich an den saftigen, grünen Blättern gütlich tat...

Auf die schleimigen, hausfreien Gartenfreunde mag ich offen gesagt gerne verzichten - auch wenn ich die Vielfalt erhöhen möchte.
Hier mache ich eindeutig einen Punkt.
 
Einerseits keine Hostas mehr (ja - leider). 
Andererseits Bretter, wo sich die unwillkommenen Dinger verkriechen und einfach abgepflückt werden können. Dann trage ich die lieben Biester an einen Ort, wo sie weniger Schaden anrichten als bei mir (ha, ha).

Für meinen zarten Salat und andere schmausigen Gemüsearten habe ich einen Schneckenzaun errichtet; im Frühling streue ich innerhalb von diesem Zaun zwei bis drei mal igelfreundliche Schneckenkörner - so dass den schleimigen Viechern, die ihre Eier in der Erde abgelegt hatten, der Garaus gemacht wird.
Der Igel und andere kleine Tierchen werden aufgrund des Schneckenzauns vom Schneckenkorn ferngehalten.

Hierzu habe ich von zwei Gärtnern einen tollen Tip erhalten: click.


 © Nicola Casanova 2019