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Vögel

Die Vogelwarte Sempach beobachtet seit Jahren 75 verschiedene Brutvogel-Arten.

Viele von diesen haben in den letzten 20 Jahren einen massiven Bestandes-Einbruch erlebt. Gewisse Arten sind zwischenzeitlich auf der roten Liste und somit vom Aussterben bedroht.

So haben sich z.B. die Zahl der Feldlerchen, Blaukehlchen, Ringdrosseln, Wacholderdrosseln und Grauschnäpper seit 1999 um 25% reduziert. Und es geht jedes Jahr weiter „bergab“ mit ihnen.

Im Wald und in den Alpen sind die Bestände ein bisschen besser dran. Aber Vögel, die in Wiesen oder sonst am Boden brüten, haben zwischenzeitlich kaum mehr einen Lebensraum.

Keine Ruhe, Keine Vielfalt, kein Schutz, kein Futter.

P.S. kennt ihr einen dieser beiden Vögel hier?

Ich nicht.
Noch nie gesehen.
Aber das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn beide sind Bodenbrüter. Und Bodenbrüter haben keinen Platz mehr zum brüten.

Etwas zynisch formuliert, brüten sie wohl darüber nach, wo sie in Zukunft noch brüten sollen...


 © Nicola Casanova 2019